Firmenhistorie


Chronik

Die AFH Bad Salzungen GmbH wird am 01.08.1990 in Bad Salzungen gegründet und unter der Handelsregisternummer 300869 beim Amtsgericht Jena in das Handelsregister eingetragen.

Ziel des Unternehmens ist die Softwareentwicklung und deren Vertrieb, die Durchführung von EDV-Schulungen und betriebswirtschaftlichen Beratungen sowie der Handel mit Soft- und Hardware.

1991 verlagert sich der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit auf die Zielgruppe "Öffentlicher Dienst". Erster kommunaler Kunde wird die Stadt Bad Salzungen. Mit der Firma MPS Software & Systems in Koblenz wird die erste strategische Allianz mit einem profilierten Softwareanbieter auf dem Gebiet des Haushalts-Kassen-Rechnungswesens geschlossen.

Ab dem 01.01.1993 beginnt der Ausbau des Unternehmens als Rechenzentrum für Personalabrechnungen, vorwiegend für den öffentlichen Dienst. Dazu wird die Firma CSL Lohn Service in Heikendorf als Softwarepartner gewonnen.

Im Jahre 1994 beginnt die Entwicklung eigener Produkte im Bereich Liegenschaften/Beitragserhebung. Diese Produkte werden noch im selben Jahr unter der Bezeichnung "AFH - Kommunalsoftware" am Markt eingeführt und in den folgenden Jahren ständig weiterentwickelt. Voraussetzung für diese Entwicklung ist der Einsatz von Firmenstandards der Unternehmensberatung Härle Oberessendorf (heute: cgm systema GmbH). Zusätzlich wird unsere Produktpalette um kommunale Wesen (Verfahren) dieser Firma, wie Vorgangsbearbeitung(INPRO), Friedhofsverwaltung(FIM) und Bauhof(ARES) erweitert.

In den Jahren 1995/96 erfolgen Erweiterungen unseres Softwarepaketes um GIS -Anbindungen (Firma IAC Leipzig- PolyGIS). In diesen Jahren sind wir auf Messen, wie BIK Leipzig, KOMCOM Mannheim und ab 1998 auch auf der CeBIT in Hannover präsent.

Mit der wesentlichen Erweiterung unseres Kundenkreises in den Jahren 1995-97 geht die Umstellung unserer Software auf leistungsfähige 32-bit-Architekturen einher. Durch den Einsatz des Frameworks cobra der Firma All for One.Systemhaus AG (heute cgm systema GmbH) wird ab 1998 eine neue Generation unserer Softwareprodukte erstellt. Im Jahre 1999 werden wir Entwicklungspartner von All for One und im Frühjahr 2000 wird unser Produkt AFH Flur Bestandteil der Produktfamilie "Kommunal-Office" von All for One.

Im Jahre 1999 beginnt der Aufbau eines deutschlandweiten Handelsnetzes (zuerst mit weiteren Partnern in Thüringen, Hessen und Bayern).

2002 werden die Produkte der Firma IS Software (WinEV®-Verbrauchsabrechnung) in Verkauf und Beratung aufgenommen. Damit kann AFH erstmalig ein nahezu komplettes kaufmännisches Softwarepaket für Versorgungsträger anbieten.

Im Herbst 2002 schließt AFH einen Beratervertrag zur Qualitätssicherung seiner Softwareprodukte ab.

Anfang 2004 erhält das Produkt "AFH Beitrag" ein Zertifikat der TÜV Informationstechnik GmbH.

Mit der Beendigung der Geschäftstätigkeit der Fa. CSL Lohn - Service wird ein neuer Partner für die Lohnabrechnungsdienstleistung gefunden. Es ist die Firma ISEB aus Ritterhude. Der Umstieg auf die neue Software erfolgte problemlos.
In den Jahren 2006 bis 2008 verdreifacht sich der Umsatz für Lohnabrechnung. Damit wird dieses Standbein wesentlich gestärkt.

Durch Umformierungen von Partnerfirmen werden die bisherigen Entwicklungs- und Vertriebspartnerverträge im Jahre 2009 neu abgeschlossen, das betrifft die cgm systema Deutschland GmbH und MPS Software & Systems.

Mit dem Beginn des Jahres 2010 bezieht AFH die neuen Geschäftsräume in der Albert-Schweitzer-Straße 28.

In Zusammenarbeit mit 8 Aufgabenträgern der Wasserversorgung/ -Entsorgung entsteht eine Software zur Umsetzung der Abwassererstattungsrichtlinie des Landes Thüringen. Geschätzte Einsparung für die Aufgabenträger: 90 % Arbeitszeit. Im Jahre 2011 erfolgt der produktive Einsatz der Software bei den ersten Aufgabenträgern.

Im Jahre 2011 wird mit der IAC Leipzig ein Vertrag zur Entwicklung einer integrierten Fachschale „Beitrag“ für das neue IAC -Produkt PolyGIS 10 abgeschlossen. IAC Leipzig übernimmt dabei den Part der Softwareentwicklung; AFH übernimmt die fachspezifische Leitung des Projektes.

Ab dem Jahre 2012 erfolgen erfolgreiche Umstellungen der ALB-Schnittstelle auf die einheitliche ALKIS-Schnittstelle in verschiedenen Bundesländern für den Flurstücksservice (AFH Flur).

Ab dem Jahr 2014 werden die bisherigen PolyGIS- Kunden auf das Produkt Geomedia Smart Client Kommunal® von Intergraph® umgestellt. Intergraph® ist einer der weltweiten Marktführer für GIS-Systeme. Damit kann AFH den Kunden eine nachhaltige weltweit anerkannte Spitzentechnologie anbieten.

Im Mai 2014 wird eine Kooperationsvereinbarung mit der Firma KTGIS mit dem Ziel einer gemeinsamen Entwicklung einer integrierten Fachapplikation Beitragswesen für das Intergraph®-Produkt Geomedia® Smart Client Kommunal abgeschlossen.

Mit der Entwicklung der ersten plattformunabhängigen App wird AFH im Jahre 2014 auch mobil.